Weblog von 1elisa
Der Sabbat, der Gedenktag an die Schöpfung
Geschrieben am 02.09.2009 09:10 von
1elisa
Das vierte Gebot
Das vierte Gebot beginnt mit den Worten: „Denke an den Sabbattag“. Diese Aufforderung an diesen Tag zu denken, beweist, dass dieser Gedenktag schon vor der Vergabe der Gebote an Mose auf dem Horeb eingesetzt worden war. Gott setzte diesen siebten Schöpfungstag als Vollendung der Schöpfung und als eine schöpferische Ruhe ein, in der das Geschöpf Gottes seinen wunderbaren Schöpfer tiefer und intensiver kennen lernen kann. Dieser Prozess des Lernens über und vom Schöpfer sollte treu beibehalten werden bis zum Ende der Geschichte unserer Welt und in Ewigkeit. Gott hält immer neue Erkenntnisse bereit für den treuen Freund, der seine Nähe, in der von ihm geheiligten Zeit sucht und immer an die Verbindung mit seinem Schöpfer denkt. Deshalb trifft das Wort „Treue“ den tiefen Sinn des vierten Gebotes.
Das vierte Gebot ist das Gebot der Treue.
„Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für deinen HERRN, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und Er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“ (2 Mo 20,8-11)
Dieses Gebot besteht aus vier Paragraphen, deren tiefen Sinn wir im Einzelnen erforschen möchten.
Als erstes heißt es: „Denke an den Sabbattag.“ „Denke“ bezieht sich nicht allein auf die Vergangenheit sondern auch auf die Zukunft. Es fordert dazu auf, vorausschauend den Sabbattag zu erwarten und sich auf die gemeinsame Zeit mit dem Schöpfer vorzubereiten. Für diesen Empfang soll die äußere Atmosphäre geschaffen werden. Die Wohnung wird aufgeräumt, geputzt und geschmückt. Aber auch die innere Atmosphäre wird vorbereitet, der Geist entrümpelt von aller Hektik und Verpflichtung des Alltags, damit er frei wird für neue Erkenntnisse und Eindrücke, die der Schöpfer ihm einprägen will.
Der zweite Paragraph lautet: „Um ihn heilig zu halten.“ Das Wort „heilig“ betrifft diese Absonderung und Weihe für das Wirken des Schöpfers an uns. Gott spricht durch Hesekiel: „Meine Sabbate sollt ihr heiligen“ Hesekiel 20,20. Das bedeutet so viel wie 24 Stunden Sabbattag absondern von allen anderen Tagen der Woche.
Der 7. Tag ist eine besonders wichtige Zeit für deinen Herrn, deinen Gott, sagt uns das Gebot. Warum? Weil er dich, unter anderen, wieder zu seinem Bild gestalten will, wie er dich ursprünglich plante. Leider ist das Bild Gottes im Menschen heute durch die Sünde und die Trennung von Gott degeneriert. Es braucht dringend diese vollkommene Ruhe und Stille dieser Zeit, damit der Schöpfer in uns wirken kann.
Durch Mose sagt Gott: „Und der HERR redete zu Mose und sprach: Du aber, rede zu den Söhnen Israel und sage [ihnen]: Haltet nur ja meine Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch für [all] eure Generationen, damit man erkenne, dass ich, der HERR, es bin, der euch heiligt“.
2 Mo 31,12.13
Der Sabbat ist auch ein Zeichen zwischen Gott und seinem Volk. Wer zu dem Gott des Sabbats gehört und den Sabbat in der Fülle treu auslebt, wird das Zeichen des lebendigen Schöpfergottes aufrichten. Er gehört zum Volk Gottes und bezeugt den Schöpfer der Welt.
Im dritten Paragraph des vierten Gebots heißt es: „Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Arbeit tun.“ Gott verpflichtet den Menschen sechs Tage treu zu arbeiten. Das ist keine unmenschliche Aufforderung, denn der Mensch ist von Gott so angelegt, dass er nach Arbeit verlangt; besonders schöpferische Tätigkeit stillt sein Bedürfnis nach Arbeit. Menschen, die keine oder eine unbefriedigende Arbeit haben, sind unglücklich und oft sogar verzweifelt, so dass sie krank werden. Dagegen schmeckt nach einer anstrengenden, aber befriedigenden Arbeit die Mahlzeit besonders gut. Faule Menschen betrügen sich selbst um den Segen der Arbeit und beschäftigen sich oft mit allerlei negativen Dingen, die sie leicht zur Kriminalität verleiten könnten. Faulheit ist also auch eine Übertretung des vierten Gebotes.
Der vierte Paragraph lautet: „Du sollst an ihm (dem Sabbat) keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt.“ Dieser Tag der Ruhe gilt damit nicht nur für Vater und Mutter in der Familie, sondern auch für alle Kinder, darüber hinaus noch für alle sonstigen Verwandten, Gäste oder Angestellten des Hauses. Selbst die Tiere sind in diese Ruhe mit einbezogen.
Die Bibel gibt noch weitere Anweisungen zum besseren Verständnis der Heiligkeit dieses Sabbattages, aber auch zur rechten Einhaltung dieser gesegneten Zeit des Ruhens:
Die Anordnung des Kochens für den Sabbat:
„Er sagte nun zu ihnen: Dies ist es, was der HERR geredet hat: Morgen ist eine Sabbatfeier, ein heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, backt, und was ihr kochen wollt, kocht! Alles aber, was übrigbleibt, legt für euch zurück zur Aufbewahrung bis zum [nächsten] Morgen.“ 2. Mose 16, 23
Eine Anordnung für den Handel:
„Wenn die Völker des Landes am Sabbattag ihre Waren und allerlei Getreide zum Verkauf bringen, wollen wir es ihnen am Sabbat oder an einem [andern] heiligen Tag nicht abnehmen.“ Nehemia 10,32
Eine Anordnung über das Lasten-Tragen:
„So spricht der HERR: Hütet euch bei eurem Leben, dass ihr am Tag des Sabbats keine Last tragt und durch die Tore Jerusalems hereinbringt!“ Jer. 17,21
Eine Anordnung bezüglich Freizeitvergnügungen:
„Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht tust, was dich gelüstet an meinem heiligen Tage; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des HERRN ehrenwert; wenn du ihn ehrst, also dass du nicht deine Wege gehst und nicht dein Vergnügen suchst, noch eitle Worte redest, ...“ Jes. 58,13 (Schl.)
In diesen Worten mahnt uns Gott zu unterscheiden zwischen der Lust des Alltags und der Lust in der Begegnung mit unserem Gott und Vater an seinem Tag der Ruhe. Wenn der Mensch die Bedingungen für das wahre Heiligen des Sabbats im aufrichtigen Glauben durch die Kraft des Gebets treu einhält, dann schildert Gott den Segen dieses Tages für ihn mit folgenden Worten: „... dann wirst du deine Lust am HERRN haben. Und ich werde dich einherfahren lassen auf den Höhen der Erde und werde dich speisen mit dem Erbteil Jakobs, deines Vaters. Ja, der Mund des HERRN hat geredet.“ (Jes 58,14)
Der Schluss des vierten Gebotes ist ein sehr wichtiger Zusatz. „Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und Er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“
Der Sabbat als Höhepunkt der Schöpfung in einer wirklichen Woche wie sie heute noch unverändert existiert, ist der beste Beweis dafür, dass die Erde durch Kreation entstanden ist. Die Dauer einer Woche ist nicht, wie die Länge eines Jahres, der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, des Monats, der Umlaufbahn des Mondes um die Erde, und des Tages, mit der Drehung der Erde abgeleitet. Die Tatsache, dass zu Beginn der Erdenzeit diese Woche und ein wirklicher vierundzwanzig Stunden langer Ruhetag geschaffen wurden, ist ein aussagekräftiges Argument gegen die Evolutionstheorie. Der Sabbat entkräftet auch eine Vermischung der Evolutionstheorie mit der Schöpfung. In dieser Vermischungstheorie wird behauptet, jeder Tag dauerte mindestens 1.000 Jahre. Aber für eine Evolution sind 1000 Jahre zu kurz, für eine Schöpfung zu lang.
In der frühen Christenheit wurde nach und nach der christliche Glaube mit heidnischen Gebräuchen vermischt. Die Mehrheit der Christen übernahm damals auch den Feiertag, der dem Sonnengott geweiht war, den Sonntag, und begründeten diese Änderung mit der Auferstehung Jesu, die am ersten Tag der Woche stattfand. Aber Jesus kann man nicht zum Herrn des Sonntags machen, denn er sagt selbst wovon er Herr ist: „Denn der Sohn des Menschen ist Herr des Sabbats“ Mat 12,8 - nicht des Sonntags.
Durch diese Veränderungen, auch der Zählung der Wochentage, wissen viele Christen nicht mehr, ob der Samstag oder der Sonntag der siebte Tag der Woche ist. Aber durch die Namensgebung der Wochentage kann leicht Klarheit geschaffen werden. In der deutschen Sprache haben fünf Tage der Woche die Namen verschiedener heidnischer Götter. Nur der Samstag und der Mittwoch bilden Ausnahmen. Der Mittwoch aber bildet nur dann die Mitte der Woche, wenn der erste Tag der Sonntag und des Samstag der siebte Tag ist. Die Wochennamen „Mittwoch“ und „Samstag“ verwenden sehr viele Völker ähnlich lautend in ihren Sprachen. Sabbat heißt in Deutsch übersetzt „Ruhepause“ oder „Tag der feierlichen Ruhe“ und heißt in anderen Sprachen etwa sabbat, sabbato, subota, sobota, usw.
Wegen dieser Unklarheiten in Bezug auf den richtigen Ruhetag, gab dieser Tag schon oft in der Geschichte Anstoß zur Verfolgung der treuen Sabbathalter. Am meisten bekannt ist die Ungerechtigkeit gegen die Juden, aber auch viele Sabbat haltende Christen wurden ausgegrenzt. Schulkinder wurden verspottet, wenn sie wegen diesem Tag nicht zur Schule kamen; mancher durfte aus dem gleichen Grund nicht studieren. Viele Sabbathalter mussten eine minderwertige schlecht bezahlte Arbeit auf sich nehmen; Andere wurden jahrelang im Kerker eingesperrt oder ins KZ-Lager deportiert beziehungsweise hingerichtet.
Noch eine große Bedeutung hat der Sabbat. Nachdem Jesus auf der Erde den Charakter Gottes, des Vaters, durch sein Leben offenbart hatte, bezahlte er unschuldig für unsere Schuld mit seinem Opfertod am Kreuz an einem Freitagnachmittag. Kurz vor Sonnenuntergang rief er aus: „Es ist vollbracht!“ Das Werk der Erlösung und Rettung für die in Sünde gefallenen Menschen war abgeschlossen bevor der Sabbat anbrach. Nach diesem großen Erlösungswerk ruhte Jesus am Sabbat im Grab und bestätigte auch mit seiner Ruhe den von ihm geschaffenen Ruhetag. Am ersten Tag nach dem Sabbat gab ihm der himmlische Vater wieder das Leben zurück und Jesus konnte auferstehen aus dem Grab.
Damit hat er den Sabbat auch zu einer besonderen Zeit für die Erlösung von der Sünde gemacht. In der Ruhezeit des Sabbats ist auch eine besondere Zeit für das Erkennen von Sünden, d.h. Gesetzesübertretungen in unserem Leben und Zeit für die dankbare Annahme der Erlösung von allen Sünden durch Jesu Opfertod. Damit ist der Sabbat nicht nur ein Zeichen und Erinnerungstag der Schöpfung und der Erlösung, sondern sie geschieht an dem Menschen, der diese Bedeutung bewusst erlebt. Deshalb denke daran, für ihn diese Sabbatzeit von jeglicher Arbeit oder auch sonstiger Beschäftigung abzusondern, damit er dich erlösen kann von allem, was dich von deinem Schöpfer trennt. Das treue Befolgen dieses Gebotes bringt großen Segen, wie das Wort Gottes bezeugt:
„Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des HERRN, eures Gottes…“ 5.Mose 11,26
Das zehn Gebote Gesetz, der Sittendekalog, hat eine universale und ewige Gültigkeit. Auch auf der neuen Erde wird der Sabbat weiter die besondere heilige Bedeutung haben: „Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht der HERR, so werden eure Nachkommen und euer Name bestehen. Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht der HERR“. (Jesaja 66,22.23)
Für denjenigen, der daran glaubt, lautet schon heute das Gebot nach anderer Übersetzung: Sechs Tage wirst du arbeiten und alle deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für deinen HERRN, deinen Gott! So wie der Herr Jesus ein treuer Verfechter des Sabbats war, mögen auch wir treue Streiter und Repräsentanten des Zeichens zwischen Gott und Mensch sein.
Die 10 Gebote, der kosmische Sittendekalog
Geschrieben am 26.08.2009 10:52 von
1elisa
Der kosmische Sittendekalog, die 10 Gebote
Stellen wir uns einen Mensch vor, der für sich alleine lebt - ohne Gott und andere Menschen -, der nie sein Haus verlassen würde, dann könnte er leben wie er möchte. Er bestimmt selbst, was er tut oder unterlässt und wie gut oder schlecht er sich benimmt. Er würde für sich allein maßgebend – sich selbst sein Gesetz. Teilt aber eine weitere Person mit ihm seinen Lebensbereich, ist es mit seiner unbegrenzten Freiheit vorbei. Ein Zusammenleben in Frieden und sozialer Gerechtigkeit braucht unbedingt Regeln und Normen, die von jedermann zu beachten und einzuhalten sind. Wenn diese Regeln nicht befolgt werden, zieht das unangenehme Folgen nach sich.
Gewöhnt man z.B. das Kind in der Familie nicht an bestimmte Regeln und Ordnungen, wird es bald zum Familientyrann. Die Folgen solcher antiautoritären Erziehung sind lebensuntüchtige Menschen, die ihr Leben nicht ordnen können. Weitere Folgen sind psychische Störungen, Drogensucht, Kriminalität oder sogar Suizid.
Das Befolgen der Gesetze, die eine gute Ordnung im Zusammenleben aufrecht erhalten, garantiert dem Bürger ein friedliches Leben. Das Missachten dieser Gesetze bringt nach gewisser Zeit das Leben so durcheinander, das es zum Überlebenskampf wird.
Wir finden in uns selbst und in der uns umgebenden Umwelt, unabhängig von menschlichem Einwirken überall gute, wohl funktionierende Regeln und Gesetze, ohne die unser Leben undenkbar wäre.
Im Mikrokosmos gibt es winzigste Teilchen, die sich in bestimmten Bahnen bewegen. Im Makrokosmos ziehen die Gestirne nach bestimmten Gravitationsgesetzen ihre Bahn. Würde unsere Erde nur geringfügig von ihrer Bahn abweichen, hätte dies für die Erdbewohner katastrophale Folgen.
In der Natur funktioniert das Leben der Pflanzen nach bestimmten Gesetzen, von denen auch der Mensch abhängig ist. Würden die Pflanzen z. B. nicht assimilieren, hätten wir nicht genügend Sauerstoff zum Atmen.
Wer legte diese Gesetze fest und sorgt für deren Einhaltung? Die Ordnung und Harmonie der Gesetzmäßigkeiten im Mikro- wie im Makrokosmos, in der Natur und im Menschen, erzählt von einer unendlichen Weisheit und Macht.
Es ist logisch, dass diese wunderbaren Gesetzmäßigkeiten im Menschen, in der Natur und im Kosmos von einem überaus mächtigen klugen Geist erstellt worden sind und von diesem auch in der richtigen Funktion erhalten werden, dem allgewaltigen Allherrscher des Universums. Der Weg, den die Gebote Gottes weisen, ist der Weg des Lebens.
Die ersten Menschen, Adam und Eva, wurden im Prinzip als freie Wesen mit Entscheidungsfreiheit geschaffen. Da sie aber weder wussten, wie sie ihr Alltagsleben gestalten sollten, noch wie ihr Verhalten in Frieden und sozialer Gerechtigkeit in der Gesellschaft mit Gott und dem Nächsten aussehen sollte, bekamen sie von Gott selbst verschiedene Anordnungen, die sie zu befolgen hatten. So steht z.B. in 1.Mose 2,15 geschrieben: „Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte (bewachte)“.
Auch wurde Adam und Eva bestimmt, was sie essen durften und was nicht (1.Mose 2,16.17). Es wurde ihnen gesagt, dass sie eine Familie gründen sollten, in der Mann und Frau eine unzertrennbare Einheit in der Ehe bilden (1.Mose 1,28). Den siebten Tag, den Sabbat, sollten sie heilighalten (1.Mose 2,3). Sie sollten ehrlich handeln (1.Mose 3,12.13). Auch das Beneiden und Töten wurde verboten (1.Mose 4,3-8). Das positive Interesse am Nächsten sollte aufrecht erhalten werden (1.Mose 4,9).
Vor allem sollte der Mensch neben seinem allmächtigen Gott keinen anderen Gott haben. Das heißt, dass niemand veranlassen darf, die Anweisungen Gottes abzuschwächen oder zu verändern. Als z.B. Gott sagte: „Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen!“ (1.Mose 2,16.17) dann hatte niemand das Recht, diesen Erlass Gottes anzuzweifeln oder Gott sogar als einen Lügner hinzustellen, wie es Satan in diesem Fall durch das Medium einer Schlange tat (1.Mose 3,1-5). Man könnte mit weiteren Beispielen fortfahren, in denen Gott lange vor der Zeit Moses, dem Anführer Israels, den Menschen verschiedene Anordnungen gab.
Im Laufe der Zeit sind die ursprünglichen Anordnungen Gottes immer mehr durch menschliche Vergesslichkeit verloren gegangen oder durch die Übernahme und Einhaltung von so mancher Tradition ersetzt worden. Darum gab Gott den Menschen seine Anordnungen später auf zwei steinernen Tafeln, eingraviert mit seinem eigenen Finger. Diese Anordnungen bilden den bekannten Sittendekalog der Bibel: die Zehn Gebote Gottes. Was Gott auf diese Tafeln geschrieben hatte, waren zehn Worte, wie an mehreren Stellen der Bibel steht, z.B. in 5. Mose 4,13: „Und er verkündigte euch seinen Bund, den zu halten er euch gebot: die zehn Worte. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.“ von sehr tiefer Bedeutung. Darum bezeichnet man diese Gebote als Dekalog. Zusammengesetzt aus den altgriechischen Wörtern „deka“ - Zehn und „logos“ – Wort.
Folglich war es eigentlich nichts Neues, was Mose damals von Gott bekam. Darüber hinaus gelten diese Gesetze Gottes im ganzen weiten Kosmos. Überall dort, wo eine Gesellschaft von intelligenten Wesen existiert, müssen Anordnungen gelten. Gesetze, die ein Leben in Frieden und sozialer Gerechtigkeit garantieren, was in den Psalmen 89,15 und 119, 142 nachzulesen ist. „Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste. Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her.“ „Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.“
Die Gebote Gottes können mit dem Verstand oder besser noch aus dem Beweggrund der Liebe befolgt werden. Worin liegt der Unterschied? Man kann mit dem Verstand begreifen, dass beispielsweise das Befolgen des achten Gebotes, welches das Stehlen verbietet, gut ist. Man sieht ein, dass es nicht gut ist, dem anderen etwas wegzunehmen und ihm dadurch einen Schaden zuzufügen und stiehlt deshalb nicht. Wenn jedoch dieses Gebot aus Liebe befolgt wird, dann unterlässt man nicht nur das Stehlen, sondern man gibt und verschenkt noch. Im Falle des sechsten Gebotes bedeutet das, nicht nur das Töten zu unterlassen, sondern das Leben zu bewahren und zu schützen. Eine entsprechend tiefe Bedeutung findet sich in jedem der zehn Gebote des Sittendekalogs Gottes.
Dieses tiefe Verständnis der Gebote Gottes hat auch der Herr Jesus hervorgehoben, als ein Schriftgelehrter ihn fragte: „Lehrer, welches ist das größte Gebot in dem Gesetz? Er aber sprach zu ihm: ´Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.´ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: ´Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.´ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mat. 22,36-40)
Um bei diesem Verständnis zu bleiben und nicht dem Verdacht zu verfallen, der Herr Jesus hätte zwei neue Gebote zugefügt, liest man die ergänzenden Worte Jesu: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; ...“ (Johannes 14,21a) und auch die des Paulus: „ ... so ist nun die Liebe des Gesetztes Erfüllung.“ (Rö13,10b) Somit ist der Sittendekalog die Definition der Liebe. (Auf diese Frage der Definition der wahren Liebe, gibt die Bibel noch weitere verständliche Antworten, z.B. in Johannes 14,15; Römer 13,8-10; 1. Timotheus 1,5; usw.)
Nach 1. Johannesbrief 3,4 (Schlachter) ist die Sünde eine Übertretung des Gesetzes und laut Römerbrief 6,23 gilt: „Der Sünde Sold ist Tod; Gottes Gabe aber ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ Da das Gesetzt so heilig wie der Gesetzesgeber - Gott selbst - ist, konnte nur sein Sohn durch dessen Opfertod den Freispruch bewirken. Wer seine Sünde bereut, Buße tut und von dem gesetzlosen Weg umkehrt, darf im Glauben und mit voller Hoffnung den angebotenen Freispruch annehmen.
Gott gab seinen Sohn Jesus Christus zum Opfer, um den Menschen aus dem Dilemma der Gesetzlosigkeit und seinen Folgen einen Ausweg zu bahnen. Dieses Handeln des himmlischen Vaters bestätigt die Unveränderlichkeit des Sittendekalogs. Gott wird die Menschen wieder in die Harmonie des Friedens nach seinem vollkommenen Gesetz der Liebe bringen.
Veränderungen in dieser Ordnung und Störungen in der Harmonie der menschlichen Systeme, der Gesellschaft und der Umwelt lassen darauf schließen, dass Gesetze nicht beachtet worden sind. Deshalb ist es notwendig die Gesetze kennen zu lernen, die unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Umwelt in Ordnung halten. Jedes \"du sollst nicht\", sei es ein Natur- oder ein Moralgesetz, schließt eine Verheißung ein. Gehorchen wir, so werden unsere Schritte von Segen begleitet sein, wird es übertreten, so ist das sichere Resultat Gefährdung und Unglück.
„Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Darum frisst der Fluch die Erde, und büßen müssen\'s, die darauf wohnen.“ (Jes. 24,5.6)
Gott hat in seinem geschriebenen Wort und in dem großen Buch der Natur die Gesetze des Lebens offenbart. Er hat sie als Schutzwall für seine Geschöpfe gegeben. Es ist unsere Aufgabe, eine Erkenntnis dieser Gesetze zu erlangen und im Gehorsam seine Mitarbeiter zu sein, um sowohl die Gesundheit des Körpers als auch der Seele zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Das Gleiche gilt für das Wohlergehen der uns umgebenden Natur, für ein geordnetes Leben in der menschlichen Gesellschaft und für unsere Beziehung zu unserem Schöpfer.
Wohl denen, die ohne Tadel leben, die im Gesetz des HERRN wandeln! Wohl denen, die sich an seine Mahnungen halten, die ihn von ganzem Herzen suchen, die auf seinen Wegen wandeln und kein Unrecht tun. Psalm 119:1-3 Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Mat 19,17.
Diese Erfahrung zu machen, lohnt sich, denn sie führt zu einem erfüllten Leben.
„Habe ich irgendwie Gefallen an dem Tod des Gesetzlosen, spricht der Herr? Nicht vielmehr daran, dass er von seinen Wegen umkehre und lebe?“ (Hes 18,23)
Die De- und Reformation
Geschrieben am 09.08.2009 15:10 von
1elisa
Die De- und Reformation
Im Gegensatz zu der Reformation gibt es die Deformation. Beide Worte haben denselben Stamm: die „Form“ oder das Verb „formen“. Formen heißt gestalten, prägen, bilden usw. Dies trifft sowohl auf materielle wie auch auf geistige Dinge zu. Die Vorsilbe „de“ hat die
Bedeutung “weg, ab“. Die Vorsilbe „re“ bedeutet „zurück, erneuern, wieder“. Das Wor „Deformation“ bedeutet folglich eine Entstellung der ursprünglichen Form, Reformation dagegen Rückgang zum Ursprünglichen. In dieser Studie handelt es sich um die Deformation und Reformation im Christentum.
Die Grundlage für das Christentum ist die Bibel – die Heilige Schrift. Darin wird die ganze Welt in zwei religiöse Lager eingeteilt: in das Volk Gottes und die Heiden. Das Volk Gottes verehrte seinen Gott als Schöpfer und Erhalter aller Dinge und als Gesetzgeber für das soziale Leben.
Die Heiden zeichnen sich aus durch Vielgötterei und die Verehrung der Natur, im Besonderen von Sonne, Mond und Sternen. Zwischen diesen beiden Gruppen besteht eine fortwährende Spannung. Der heidnischen Religion ist es immer wieder gelungen in die wahre Religion des Volkes Gottes einzudringen um sie zu deformieren. Es ist die Taktik der Mächte der Finsternis, den Irrtum mit der Wahrheit auf listige Weise zu vermischen. Dadurch möchten sie die Glaubwürdigkeit des Wirkens Gottes untergraben. (2.Könige 23,1-20) Die Bibel spricht von einem andauernden „Kampf zwischen Licht und Finsternis“. Man kann diesen Vorgang als eine Deformation der wahren biblischen Lehre bezeichnen, die durch eine Reformation wieder hergestellt wird.
Vor 2.000 Jahren hatte Jesus Christus, der Sohn Gottes, persönlich auf unserer Erde eine neue Form des Gottesdienstes basierend auf der uralten Religion Gottes gestaltet.
In seinem Inhalt war dieser Gottesdienst vollkommen - übereinstimmend mit dem Willen Gottes. Diese optimale Form des Gottesdienstes verbreiteten dann seine Jünger in alle Welt. Die Urform dieser Religion basiert auf zwei Säulen, die den Gottesdienst tragen:
Die erste Säule ist das gehorsame Erfüllen der Forderungen des kosmischen Rechts, des Sittendekalogs Gottes. Dieses Gesetz ist eine Definition der himmlischen Liebe. Die ersten vier Gebote dieses Dekalogs, regeln das Verhalten des Menschen Gott gegenüber; die letzteren sechs, das Verhalten zum Mitmenschen untereinander.
Die zweite Säule ist das Evangelium – eine frohe Botschaft für diejenigen, die trotz aller Bemühung das Gesetz nicht immer erfüllt hatten. Für diese Schuld der Gesetzesübertretung sollten sie nach himmlischem Recht nicht mehr am Leben bleiben. Doch für diejenigen, die Reue und Buße zeigen und umkehren, gilt der stellvertretende Tod Jesu auf Golgatha, durch den sie das ewige Leben wieder erlangen können. Jesus hat zwar für jeden Menschen sein Leben hingegeben, aber nur für solche reumütigen Menschen, die sich von ihm zu einem neuen Leben verwandeln lassen, hat dieses Opfer auch die heilende wiederherstellende Wirkung.
Leider dauerte es nicht lange nach Jesu Himmelfahrt bis die Geschichte der Deformation wieder begann - eine allmähliche, unauffällige Entstellung des Gottesdienstes der Religion Jesu Christi. In der Offenbarung des Johannes Kapitel 2, Vers 4, wird der damaligen Gemeinde in Ephesus vorgeworfen, sie hätte die erste Liebe verlassen. Auch falsche Lehren waren aufgetreten, vor denen Jesus dringend gewarnt hatte. (Matthäus 7,15; 24,11)
Elemente der heidnischen Götterverehrung wurden auf sehr schlaue Weise mit dem christlichen Gottesdienst vermischt. Der römische Kaiser, Konstantin der Große, verstand es mit großem Herrschertalent heidnische Elemente, besonders des Sonnenkultes, in den Gottesdienst der Christen einzubauen, um so Heiden und Christen in seinem Reich zu vereinen. Das geschah beispielsweise mit dem Tag der Sonne, dem Sonnensymbol Kreuz; den Sonnenwendfeiern, dem Gottesbild des heidnischen Göttertrios, mit vielen Heiligen als Mittler, usw., um nur Einiges zu nennen. So ist aus einer echten, eine falsche Religion und daraus folgend ein falscher Gottesdienst entstanden. Die Untreue und der Abfall von der ursprünglichen Lehre setzten sich immer weiter fort bis die „Finsternis“ des Mittelalters erreicht war. Die Tradition und das Befolgen der unbiblischen Anordnungen der Kirche knechteten die verblendeten Gläubigen, so dass die Armen ihr letztes Geld in die Kirche brachten, um nicht in die Hölle zu kommen. In dieser Zeit war die Bibel gänzlich verboten. Gläubige, bei denen eine Bibel gefunden wurde und die nach der ursprünglichen Religion Jesu leben wollten, wurden diskriminiert, ihr Eigentum beschlagnahmt; sie wurden verfolgt, den Tieren zum Fraß vorgeworfen, in Hungertürme gesteckt, gefoltert und auf grausame Weise umgebracht.
In dieser Zeit der höchsten Deformation der wahren Religion, bahnte sich mühsam und unter großen Opfern die Reformation in kleinsten Schritten ihren Weg zurück zum anfänglichen Gottesdienst. In verschiedenen Teilen der Welt studierten mutige Reformatoren fleißig mit ernstem Gebet die Bibel und fanden so nach und nach die Fehler, die sich in die wahre Religion und den ursprünglichen Gottesdienst eingeschlichen hatten. Sie protestierten in ihren Kirchen gegen den fatalen unbiblischen Zustand. Die Geistlichen der deformierten Kirche waren mit der Reformation nicht einverstanden, da sie ihre Macht und ihren Wohlstand in Gefahr sahen. Es kam zur Gegenreformation, die in der grauenhaften Inquisition gipfelte. Millionen von Anhängern der Reformation, die sich dann als die Protestanten bezeichneten, wurden auf gleiche Weise von der Kirche verfolgt, wie in den früheren Zeiten die treuen Christen durch das kaiserliche Rom.
Diesmal konnte man jedoch das angezündete Licht der Wahrheit nicht mehr löschen. Das Volk bekam in seiner Muttersprache übersetzte Bibeln in die Hände und wachte auf, so dass die beängstigende Tradition an Wirkung verlor. Wegen der Verfolgung und dem falschen Gottesdienst konnten die Gläubigen ihre Kirchen nicht mehr besuchen und versammelten sich in Gruppen, die immer größer wurden bis eine neue protestantische Kirche entstand.
Das unbiblische Leben der verfälschten Religion war jedoch in den Menschen so tief verwurzelt, dass es unmöglich war alles auf einmal in einer kurzen Zeit zu reformieren. Es dauerte mehrere hundert Jahre bis die Reformation den Zustand von heute erreicht hatte.
Mit jeder weiteren wahren Reformation einer falschen Glaubensansicht wiederholte sich die Geschichte. Es entstanden jedes Mal wieder neue Gemeinden und Kirchen. Das ist der Grund dafür, dass heute so viele verschiedene Glaubensbekenntnisse bestehen. Kein wahrer Reformator ist gekommen, um eine neue Gemeinde oder Kirche zu gründen, sondern sie entstanden durch das ablehnende in traditionellen Formen erstarrte Verhalten ihrer Kirchen.
Nach dieser Betrachtung drängen sich die alten quälenden Fragen auf: Welcher christliche Glaube ist der wahre? Welcher Gottesdienst ist der ursprünglich unverfälschte? Welche Religion ist die richtige? Woran erkennt man sie?
Wie bereits gesagt, wurde die ursprüngliche Lehre Jesu mit den heidnischen Religionen vermischt und unter dem Mantel des Christentums gut getarnt. Je nach dem Verhältnis der christlichen Inhalte einer Religion zu ihren andererseits vorhandenen heidnischen Lehren und Traditionen entstanden die vielen Glaubensrichtungen innerhalb des Christentums. Um die richtige Religion zu finden, ist es nicht nötig, jede so genannte „Wahrheit“ zu studieren.
Es reicht sich einerseits mit den zwei Säulen der wahren biblischen Lehre zu beschäftigen, auf denen der gottgefällige Gottesdienst ruht, anderseits den heidnischen Sonnenkult zu erkennen. Jede Vermischung beider Gottesdienste, des christlichen mit dem heidnischen, wird so erkannt. Wenn in einer Kirchenlehre ein Element aus dem Sonnenkult vorkommt, beweist diese Tatsache, dass es sich um ein gefälschtes Glaubenbekenntnis handelt.
Die Anforderungen Gottes an den Menschen, ein Leben nach den wahren und klaren Anweisungen seines Wortes zu leben und diesen Glauben trotz aller Widerwärtigkeiten zu bewahren, war und ist nicht immer leicht. Die Kräfte der Finsternis verfolgen hartnäckig das Ziel, diesen Glauben zu deformieren. Apostel Paulus beklagte sich, als er noch jung war:
„Ja, mein ganzes Tun ist mir unbegreiflich: denn ich vollbringe nicht das, was ich will, sondern ich tue das, was ich verabscheue.“ (Röm. 7, 15) „Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleibe? Dank sei Gott! Er hat´s getan durch Jesus Christus, unseren Herrn! ( Röm. 7, 24.25) Jesus Christus gab ihm den Sieg über alle Ängste und Schwachheiten seines Lebens. Als Paulus alt war, blickte er dankbar auf sein Leben zurück und konnte sagen: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag; nicht aber allein mir, sondern auch allen, die Seine Erscheinung lieben.“ (2. Tim. 4, 7. 8)
Preis der Rebellion - NEU
Geschrieben am 21.07.2009 09:48 von
1elisa
PREIS DER REBELLION
Ein Unfall bahnt sich an. Quietschende Reifen, ein stumpfer Knall, bröckelndes Glas, ein entsetzliches Aufschrei: "Oh, Gott!" und dann nur eine bedrückende Stille.
Obwohl eine geraume Zeit nach diesen tragischen Geschehen liegt, ist das Leid immer noch präsent.
"Er war noch so jung. Nein! Nein, es gibt keinen Gott! Es gibt keine Schutzengeln", sagte die junge Witwe mit gebrochener Stimme.
Ihr Begleiter, ablenkend, reißt ein Blatt vom Baum, der am Rande des Friedhofspfades steht. "Schau dir das Blatt an. Wie wunderbar symmetrisch es gebaut ist."
„Und da, schau den Schmetterling an: Auch hier die wunderbare Symmetrie. Auch das Muster und die Farben sind beiderseits gleich."
„Siehe, auf diesen Blumenkranz hier, der ein Mensch geschaffen hat, setzt sich nie ein Insekt auf, um süßen Nektar zu finden; auch keiner wird versuchen an ihr verlockenden Duft zu riechen.\"
Vor einer modernen, unförmigen Büste sagte er: \"Schau her, wenn der Mensch ein Zufall der Evolution sein sollte, würde er nicht genau so grässlich aussehen?"
Auf einer Bank sitzend wies der Begleiter auf sein Fotoapparat und sagte: \\\"Dieses Auge hier, das ein Mensch erschaffen hat, strahlt nie die Liebe aus. Es schaut gleich eine Blume oder den Frost an; eine Hochzeit oder eine Beerdigung. In diesem Auge erscheint nie eine Träne."
Dann nimmt er die Hand dieser Frau in seine: „Fühlst du die Wärme und die Sprache der Hand? Eine Prothese, die der Mensch erschaffen hat, ist kalt und steif.“
"Oder die menschliche Stimme“, sagte er. „Das ist eine kleine Orgel. Mal sprich man zärtlich und leise, dann wiederum erdonnert man, bis das Blut in den Adern ersteift. Wie viel Liebe steckt in der Stimme bei den Worten: ´Ich liebe dich!´ oder ´Vati, Mutti!´ Hat Gott wohl diese Stimme geschaffen um dann zu hören: ´Es gebe keinen Gott!?"
„Ja, und das größte Wunder - das Menschliche Gehirn. Wenn man in offenem Kopf nur lauter Fleisch sieht, fragt man: ´Wo ist der Sitz der Weisheit und Intelligenz? Wo verlaufen all die seelischen und geistlichen Ausdrücke?´“
„Alles was wir auf uns und um uns sehen,“ sagte der Begleiter weiter, „kann nur aus einer Hand eines starken Schöpfers, einen intelligentem Wesen sein, in dem erfasst sind alle Schätze der Weisheit. Die gesamte Natur trägt die gewaltige Unterschrift Gottes.“
"Wenn es denn einen Gott geben soll, warum dann so viel Leid?, fragte die tief verzweifelte Frau. Man sagt doch über diesen Gott, er sei Liebe und allmächtig. Warum greift er denn nicht ein? Warum lässt er so viel Leid zu. Unschuldige, sogar die Kinder bekommen das Böse zu spüren!"
Mit dieser schreienden Frage möchten wir ein Thema berühren, dass die Menschheit zu allen Zeiten bewegte und auch Sie sicherlich schon beschäftigt hat. Ob Reiche oder Bettler, Kinder oder Greise, alle haben diese Fragen oft gestellt. Alle suchen die Wahrheit darüber und wie und wo sie zu finden sei.
Um diese schweren Fragen beantworten zu können, wenden wir uns an das inspirierte Wort der Bibel. Weil der Gegenstand dieser Betrachtung an vielen Stellen der Bibel zerstreut und reichhaltig ist, wird das Thema in Form einer freien Erzählung gesprochen. Die jeweiligen Stellen der Bibel werden am Ende angeführt.
Unsere Erzählung beginnt in der Zeit vor der Existenz unserer Welt. Schon damals existierten bewohnte Welten in dem weiten Kosmos. (Hiob 38, 4–7) Alle diese Bewohner anerkannten Gott, den allmächtigen Schöpfer und Erhalter, als ihren voller Liebe rechtmäßigen Herrscher. Auch Seine Konstitution – das Sittengesetz - war kein Thema zum anzweifeln. Liebevoll und mit Freude erfüllten sie die Anforderungen Gottes.
So war es auf anderen Planeten, lange vor der Entstehung unserer Erde. Wie lange dieser Zustand andauerte, weiß man natürlich nicht. Aber eines wissen wir: Es blieb nicht immer so!
Es kam im Kosmos zu einem Wendepunkt, zu der Zeit, als Gott seinen Sohn erhöhte mit dem Befehl, dass alle Wesen im Kosmos ihm huldigen sollten.
Das konnte ein höchst intelligentes, geschaffenes Wesen mit Namen Luzifer nicht ertragen. In seinem Stolz gekränkt, kam er auf die Idee, sich eigenes Reich zu schaffen. Um Anhänger zu gewinnen, bot er den Bewohnern der verschiedenen Planeten eine bessere und höhere Zivilisation mit voller Freiheit an. Er rief von Zwängen und Unterdrückung der Gebote Gottes, wie er sie bezeichnete, loszuwerden. Die Folge eines Todes, bei nicht anhalten der Gebote, bezeichnete er als lieblose Handlung Gottes.
Diese Luzifers-Hetzpropaganda, eines Lebens in voller Freiheit, war so verlockend, dass sich der Zustand und Situation unter den Bewohnern des Weltalls langsam änderte. Da waren solche, die weiterhin an die alte und gute Regierung Gottes glaubten. Dann waren hier die Anhänger des neuen Glaubens an ein Leben in voller Freiheit. Die Bibel spricht von einem dritten Teil aller Engel die zu Luzifer hielten.
Es entstand noch eine weitere Gruppe. Das waren solche die sich nicht so eindeutig entscheiden konnten. Weder ganz für die alte noch ganz für die neue Ideologie. Ihnen gefielen durchaus Teile aus dem Programm der alten sowie auch aus dem der neuen Regierung. Sie wollten von beiden Nutzen für sich ziehen.“
So entstanden im Kosmos verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Glaubens-ansichten.
Wir fassen zusammen
Ursprünglich waren in dem ganzen Kosmos nur solche Wesen, welche an die alte und gute Regierung glaubten. Das Wesentliche dieses Glaubens war, dass Gott Liebe sowie Allherrscher ist und dass sein Gesetz verbindlich ist um Frieden und soziale Gerechtigkeit zu garantieren.
Das war anfangs so. Mit der Rebellion Luzifers aber entstand ein neuer Glaube und demgemäß Anhänger dieses Glaubens. Die Prinzipien dieser Ideologie waren: Freiheit von Gesetzeszwang, das heißt, keine Einschränkung mehr durch Gesetze und Gebote Gottes; weiter, höhere Zivilisation und Loslösung von “Gottes Diktatur“ die unbarmherzig ungehorsamen Wesen den Tod androht.
Weil die Bewohner der Planeten keine Roboter waren, die man programmieren kann, können wir vermuten, dass es Gruppen gab, die sich nicht klar für die eine oder andere Regierung entscheiden konnten. Sie erkannten etwas von der einen und etwas von der anderen Regierung an. Sie bilden die Gruppe, die wir als die Mischgläubigen bezeichnen möchten.
Da Gott allwissend ist, wusste er wohin die Rebellion führen würde. Gott hätte den Rebell Luzifer sofort vernichten können, um die Folgen, die er voraussah, zu verhindern. Alle Anhänger der neuen Ideologie und die Mischgläubigen wären dann zum alten Glauben zurückgekehrt, aber nur aus Angst und mit der dauernden Sehnsucht im Herzen nach etwas angeblich Besserem.
Zu dieser Zeit und in dieser Situation erschuf Gott unsere Erde. Weil sich die Menschen Adam und Eva durch ihren Ungehorsam auf die Seite der Rebellion gestellt hatten und weil sie die einzigen Bewohner waren, hat Gott diese Erde zum Schauspiel für den ganzen Kosmos gemacht. Hier durfte Satan, wie Luzifer nun genannt wurde, seine Art der Regierung diese höhere Zivilisation in Freiheit als Muster für den ganzen Kosmos entfalten.
Wie fing auf unserer Erde das ganze Unheil an?
Als Adam und Eva sich in ihrer Heimat einlebten, wurden sie gleichzeitig in den himmlischen Rechten erzogen, d.h. in dem uns schon bekannten “Alten Glauben“. Dies geschah in offener Weise durch himmlische Wesen.
Weil Satan, wie überall im Kosmos, auch auf unserer Erde für seine Regierung werben wollte, musste er einen Weg ersinnen, wie er unsere Ureltern für seine Sache gewinnen konnte. Da es ihm aber um seine eigene Machtauswirkung geht und nicht um das Wohl der Anderen, muss er sich tarnen und geheimnisvolle Wege und Mittel benutzen. Deshalb kam er auch damals nicht direkt und offenkundig, sondern benutzte ein Tier als Medium, um den Ungehorsam der Menschen zu bewirken. Adam und Eva wussten, dass sie fremdes Eigentum nicht nehmen durften, doch er bot ihnen diese volle Freiheit an. Sie gehorchten dem Verführer und stellten sich damit auf die Seite der Rebellion. Dadurch öffneten sie dem Ungehorsam weitere Türen.
Satan tat alles, um die Menschen auf verschiedene Weise vom Gehorsam zum Sittengesetzt abzulenken. So verführte er den Menschen zu einem Gegenstück des Gesetzes nach dem anderen.
Durch zunehmenden Ungehorsam, d.h. Abfall vom “Alten Glauben“ hat sich der Charakter des Menschen immer mehr zum Negativen hin geändert. Die verschiedenen Neigungen des Menschen nutzte Satan auf schlaue Weise. So benutzte er z.B. die Angst des Menschen dafür, seine ursprüngliche Gottesvorstellung zu verändern.
Es gehörte zu dieser Taktik, den Menschen bei Blitz und Donner einen bösen, zornigen Gott des Donners zu suggerieren, oder bei starkem Seegang den bösen Neptun.
Um die erzürnten Götter zu besänftigen und zu versöhnen, begannen sie ihnen zu huldigen und zu opfern. Einigen dieser Götter weihten sie die Wochentage. So entstand der Tag des Donnergottes — der Donnerstag oder der Tag des Mondgottes — der Montag.
Der stärkste Gott dieses Pantheons von Göttern war aber der Gott der Sonne. Ihm weihten sie nicht nur einen Tag der Woche “den Sonntag“, sondern auch verschiedene Feiern im Jahresablauf, verbunden mit allerlei Zeremonien und Gebräuchen zur Verehrung des Sonnengottes.
Das war der Plan Satans: Die Menschen von der Regierung Gottes und seiner Verehrung zu einer Regierung mit neuen Verehrungszeremonien zu führen, in welcher der Gott ein gut getarnter Satan ist. Auf diese Weise spiegelt sich der frühere Zustand anderer Planeten jetzt auf unserer Erde wieder.
Es leben unter uns Menschen, welche die Regierung Gottes, diesen “Alten Glauben“ anerkennen — und solche Menschen, die der Regierung der Rebellion zugeneigt, auf der Seite des neuen Glaubens stehen. Das sind die Anhänger des Heidentums. Die Anhänger dieser beiden Glaubensrichtungen sind nicht so zahlreich auf unserer Erde vertreten.
Die meisten Bewohner der Erde stehen in Verhalten und Glauben zwischen den beiden Religionen des Alten und Neuen Glaubens, d.h. je nach ihrem Verhältnis zu der einen oder der anderen Seite bilden sie, laut der Phantasie, unzählige Bekenntnisgruppen der Mischgläubigen.
Die Mischung geschieht in der Weise, dass man heidnisch und christlich nicht mehr auseinander halten kann. Eins wird gut im anderen verpackt. Z.B. Sonntag ursprünglich als Tag der Sonne verehrt, jetzt aber als Tag der Auferstehung Christi. Oder Weihnachten ursprünglich Geburtstag des Sonnengottes, jetzt aber als Geburtstag Jesu Christi. Auch das Kreuz, ursprünglich als Zeichen der Sonne, jetzt aber als Zeichen der Kreuzigung Jesu Christi, usw.
Wenn wir die Ereignisse in der Geschichte der Erde und derer verfolgen, die sich zum Neuen Glauben bekannten, können wir ihren Weg von einem Unheil zum anderen bis zuletzt in den Tod hinein verfolgen. Dieses Unheil und dieser Tod jedoch stammen nicht von einem bösen, beleidigten und strafenden Gott, sondern sind die natürliche Folge eines Lebens ohne die Gesetze Gottes.
Die Geschichte hat aber auch gezeigt, dass das Leben der Menschen, die sich zum Mischglauben bekennen, im Tod endet. Die Loslösung von Gottes Gesetz wirkt auf ihre Kulturen zersetzend wie eine Säure, sodass auch ihr Weg, wohl etwas langsamer, aber doch unaufhaltsam in den Tod führt.
Aber auch die Lebensart der Menschen, die nach dem Alten Glauben leben, führt auf unserer Erde, bewirkt von unabsichtlicher Gesetzesübertretung und der allgemeinen Degeneration, in den Tod. Bloß hielte sich die Kultur dieser Menschen auf diesem Weg am längsten. Ihr Untergang käme am spätesten.
Die Geschichte des Verderbens und steigender Zerstörung der Welt spricht deutlich von dieser Tatsache.
Der Weg zur Armut war für die Menschen unauffällig und lang. Er begann mit einfachem Stehlen und endet in der schrankenlosen Gier nach Reichtum, der die Unterschiede zwischen arm und reich so gewaltig vergrößert hat, dass 2 Drittel der Weltbevölkerung hungert, damit die anderen im Überfluss leben können.
Der Weg zur Umweltzerstörung ist gekennzeichnet durch die progressive Zerstörung der Umwelt, durch unmäßiges Besitzstreben, durch Ausbeutung der Natur und Energiereserven, um den Wohlstand der Reichen weiter zu vergrößern.
Der Weg des Tötens begann mit Brudermord, führt über Kriege und Terror mit immer grausameren Waffen, mit immer größerem Vernichtungspotential, bis hin zum Atomkrieg.
Dieses Geschehen auf unserer Erde hat Gott zugelassen, um dem ganzen Universum zu zeigen, wohin es führt, wenn man Seine Regierung und Gesetze abschafft.
Man könnte nun vielleicht einwenden: Warum hat Gott dieses Schauspiel nicht schon früher unterbrochen? War es nicht schon Beweis genug als Kain den Abel tötete?
Nein, es genügte nicht, denn Gott wollte beweisen, dass ein Leben ohne seine Gesetze letztenendes zur Selbstvernichtung der Menschheit, sowie der gesamten Flora und Fauna führt. Auch die vielen Bemühungen der Menschheit um Friede und Gerechtigkeit waren vergeblich und hielten diesen Zerstörungsprozess nicht auf.
Dieser Beweis muss in aller Vollständigkeit und allen Konsequenzen für den ganzen Kosmos als Lektion für alle Ewigkeit erbracht werden, damit sich dieses kosmische Drama nicht noch einmal wiederholen würde. Dieser liebende allmächtige Gott kann nicht eher eingreifen bis Satans höchste Zivilisation mit grenzenloser Freiheit als Selbstmordprogramm entlarvt ist.
Zusammengefasst:
Unsere Welt mit all ihren Bewohnern ist zum Tod verurteilt und es scheint keinen Sinn mehr zu haben nach irgendwelchen Prinzipien zu leben.
Und doch! Gottes Plan sah in seiner Liebe von Anfang an einen Ausweg für diejenigen Menschen, die sich für die Regierung Gottes mit ihren Gesetzen im Alten Glauben entscheiden würden. Obwohl auch sie sterben müssen, ist doch für sie ein anderer gestorben.
Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat durch seinen Tod eine Brücke gebaut über den Abgrund des ewigen Todes. Diese Brücke befindet sich nicht auf dem Weg der Rebellion oder der Vermischungen, sondern allein auf dem Weg des Gehorsams der Gottesregierung gegenüber!
Er, Jesus, ist ein treuer Kämpfer des alten Glaubens. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! Und mehr noch: Er hat für uns Menschen die Neigung des sündigen Fleisches überwunden, und bietet uns an, diese Überwindungskraft von Ihm zu erbitten, täglich und stündlich. Wer über diese Jesus-Brücke will, muss sich auch für diesen Weg des Alten Glaubens entscheiden.
Von Ewigkeit her existierte im Kosmos der Alte Glaube an die Liebe und Regierung Gottes voller Gehorsam seinen Gesetzen gegenüber. Dann kam es zur Rebellion und dadurch zu einem Neuen Glauben, der sich auch auf unserer Erde ausbreitete.
An Anfang haben wir gefragt wo die Wahrheit ist und wo ist sie zu finden. Wie wir nun erkant haben brauchen wir nicht jede so genannte Wahrheit extra zu prüfen, sondern nur den Alten Glauben und den Neuen Glauben kennen zu lernen. Durch die Kenntnis dieser beiden Glaubensarten wird jede Art der Vermischung ans Licht kommen.
Die andere Frage lautete: Warum greift Gott nicht ein?
Weil alle Zukunft wieder in Frieden und Gerechtigkeit verlaufen soll. Deshalb muss Gott dieses Schauspiel mit so viel Leid zulassen. Die Ewigkeit wird dadurch im Frieden garantiert, weil der Glaube dann erfahren hat, dass Gottes Gesetze allein gut sind. Also dann ein erfahrener Glaube da sein wird, wodurch es keinem mehr in den Sinn kommt, wie einmal dem Luzifer, eine so genannte bessere Zivilisation zu schaffen, die bis zur Selbstvernichtung führt.
Gott wird nicht warten bis dieses allerletzte Ende von sich selbst kommt, sondern in seiner Liebe verkürzt Er dieses Leiden, indem Er das letzte Wort spricht.
Mit der baldigen Wiederkunft Jesu, des Sohnes Gottes auf unsere Erde, kommt auch das Ende der falschen Regierung auf diesem Planeten, die dem ganzen Kosmos zum Schauspiel ist. Ende der Kämpfe und Kriege, des Leidens und der Ungerechtigkeit, der Zerstörung der ganzen Natur.
Dann schafft Gott alles neu. Und alle Menschen, die über die Rettungsbrücke - Jesus - gegangen sind, ob lebendig oder vom Tod wieder auferweckt, werden auf dieser neuen Erde für alle Ewigkeit, ohne Tränen des Leides leben!
7-Tage Schöpfung vs. Wissenschaft
Geschrieben am 23.05.2009 19:14 von
1elisa
Die biblische Schöpfung und die Wissenschaft?
1.Mose 1
(1) Am Anfang schuf Gott (die) Himmel und Erde.
(2) Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
Am Anfang schuf Gott das Universum mit allen seinen Gebilden. Auch die Erde, als einen rohen Klumpen. Dieser war von Wasser bedeckt und an einem dunklen Ort. Da der Geist Gottes auf dem Wasser schwebte, können wir sicher sein, dass sich hier etwas abspielte, etwas arbeitete. Denn wo der Geist Gottes anwesend ist, da tut sich etwas. Diese Szene vergleiche ich mit einer Hausfrau, die Brot backen möchte. Sie mischt erst den Teig, deckt ihn zu, stellt auf einen dunklen Ort und lässt ihn eine Zeit lang gehen. In dieser Zeit arbeitet der Teig, es finden chemische und Physikalische Reaktionen darin statt. Somit verändert er sich und wird irgendwann zum Formen und Backen bereit.
So schuf Gott irgendwann vor langen, langen Zeit (Millionen, Milliarden von Jahren??? Keiner kann es genau sagen) auch unsere Erde. In einer dunklen Ecke des Universums hat Er sie „gehen“ lassen. Lava ist aus den Vulkanen ausgetreten, Edelsteine sind gewachsen, verschiedene Gebilde haben sich geformt, etc.
(3)Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
(4)Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis
(5)und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
Eines Tages hat Gott gesehen, dass dieser Klumpen Erde zum „Formen und Backen“ vorbereitet ist und hat sich diesen zu sich in Seine „Bastelstube“ gerufen (geholt). „Es werde Licht“ (wo Gott ist, ist auch LICHT)...Er hat der „Kugel“ zu einer 24 Stunden Rotations- Geschwindigkeit angeschuppst. (es war Abend und Morgen, der erste Tag.)
(6)Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern.
(7)Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so.
(8)Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.
Nun hat Gott die Wassermassen geteilt und hatte die Atmosphäre geschaffen. Das Wasser über der Erde wurde (logischer Weise) zu einem Eismantel und somit war die Erde wie in einem Glashaus, Gewächshaus. Sie war vor kosmischen Strahlen, Meteoren uns Sonstigem geschützt. Überhall herrschte gleiches Klima, der Luftaustausch und Bewegung wurde nur als eine angenehme Brise vorhanden. Die Temperaturen gleichmäßig, nicht extrem.
(Dieser Eismantel ist bei der Sintflut zerbrochen und als Regen und Himmelflut auf die Erde gefallen....somit sind die heute bekannten Klimabedingungen, 4 Jahreszeiten, eingetreten. Nachweisbar kreisen um unseren Globus immer noch Eisblöcke als Reste dieses Mantels. Dies wäre aber ein anderes, auch sehr spannendes, Thema.)
(9)Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, dass man das Trockene sehe. Und es geschah so.
(10)Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war.
(11)Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.
(12)Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
(13)Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.
Jetzt musste trockenes Land her. Darauf lies Gott die Flora wachsen. Er hat in den drei Tagen die Erde zum Leben vorbereitet. So, dass etwas zu essen da war (Pflanzen, Obst, Nüsse und Samen, ….) , das Lebensnotwendige Wasser und die Luft zum Atmen.
(14)Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre
(15)und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so.
(16)Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.
(17)Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde
(18)und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war.
(19)Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.
Der 4. Tag ist der Tag, an dem sich scheinbar die Wissenschaft mit der Biblischen 7 Tage Schöpfung scheiden…und warum so viele aus diesem Grund an die 7 Tage-Schöpfung und somit an die Bibel, an Gott nicht glauben. Auch die Kirchen erkennen in vielen Fällen den Biblischen Bericht deswegen nicht an. Da es eine scheinbare Unlogik zwischen klar Erkanntem seitens der Wissenschaft und der Bibel besteht. Hier müssen wir betonen, dass der Schöpfungsbericht für die Menschen geschrieben ist und aus der Sicht der Erde….. als würde der Schreiber, der dieses schöpferische Geschehen beobachten würde, es von der Erde aus beobachten:
Gott hat diesen, zum Leben fertigen Planeten Erde, an diesem Tag aus Seiner Bastelstube in unsere Galaxie, in unser Sonnensystem eingesetzt. Genau an die richtige Stelle. Und jetzt konnte man den ganzen Sternenhimmel auf einmal sehen, denn er war ja schon vor langer Zeit (von Anfang an … siehe erster Vers) da.
Erst vor ein paar Jahren wurde am Rande unserer Galaxie ein „ErdZwilling“ gefunden. Ein Planet, der die gleichen physikalischen Eigenschaften hat, wie unsere Erde. Ich war von dieser Meldung fasziniert, da ich mir dieses Puzzlebild vervollständigen konnte: zwischen den Planeten unseres Sonnensystems kann kein Loch gewesen sein um die Gravitationskräfte (das Gleichgewicht) zu gewährleisten. Also hat Gott für die Zeit, in dem unsere Erde erst gereift hat und von Ihm bearbeitet wurde, einen vorläufigen Planeten im System kreisen lassen. Bis zum 4. Tag der Schöpfung, an dem Er diesen Ersatzkörper für die Richtige Erde ausgetauscht hat. Es ist eine logische Deduktion.
(20)Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.
(21)Und Gott schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
(22)Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.
(23)Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.
Nun konnte das Leben die Erde besiedeln. Gott hat hier Seine Kreativität, Vielfalt, Phantasie, Humor, Weisheit, Schönheit und Liebe „bewiesen“.
(24)Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so.
(25)Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
(26)Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
(27)Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.
(28)Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
(29)Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.
(30)Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so.
(31)Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
Als Krone der Schöpfung wurde schließlich der Mensch geschaffen.
1.Mose 2
(1)So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer.
(2)Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
(3)Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
Auch der siebte Tag gehört zur Schöpfung. Gott sah noch einmal auf alles, was Er gemacht hat und hat selber gesagt, ES WAR ALLES SEHR GUT. Am siebten Tag ruhte Er von allen Seinen Werken…..es war der Geburtstag der Erde. Gott hat diesen Tag abgesondert und geheiligt!!!! Er bleibt als solcher in aller Ewigkeit bestehen. Denn keiner hat das Recht ihn zu entheiligen oder ab zu schaffen.
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Der Schöpfungsbericht, wie er in der Bibel steht, lässt „Wissenschaft“ durchaus zu. Und die Wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen diese Schöpfung, oder aber lassen sie zumindest zu. Es widerspricht sich nicht gegenseitig.
Damnächst: *** Wie kamen Mammuts um?*** ((?))
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